Im Rahmen der letztjährigen Teilnahme an der Philipp-Lahm-Schultour stimmten die Schülerinnen und Schüler für einen zusätzlichen Sporttag als Schulprojekt. Dieses Votum wurde nun mit dem Eislauftag der 7. Klassen umgesetzt. Zugleich wurde damit eine frühere Schultradition wiederbelebt.
So machten sich die Siebtklässler in der ersten Februarwoche voller Vorfreude auf den Weg, um gemeinsam einen Vormittag auf zwei Kufen zu verbringen. Auf der Synthetikbahn am Bahnhofplatz in Altötting konnten die Schülerinnen und Schüler auf der eigens für sie reservierten Bahn wertvolle Bewegungserfahrungen auf zwei Kufen machen, dazu Mut und Durchhaltevermögen entwickeln sowie als Klasse ein freudiges Gemeinschaftserlebnis sammeln.
Nach einer kurzen Einführung zu Sicherheitsregeln und richtigem Verhalten auf dem Eis wagten sich die ersten Mutigen bereits hinaus. Während einige bereits sicher und elegant ihre Kreise zogen, tasteten sich andere vorsichtig mit Laufhilfen an die ungewohnte Bewegung heran. Doch schnell zeigte sich, dass gegenseitige Unterstützung großgeschrieben wurde: Erfahrenere Läuferinnen und Läufer halfen ihren Mitschülerinnen und Mitschülern, gaben Tipps oder boten eine Hand zum Festhalten an.
Besonders viel Spaß bereitete den Schülerinnen und Schülern ein kleines Geschicklichkeitstraining, bei dem sie Slalom fahren und einfache Bremsübungen ausprobieren konnten. Auch die Möglichkeit Eishockey zu spielen sorgte bei den Kufenfans für große Begeisterung. Zwischendurch gab es ausreichend Zeit für freie Runden, kleine Wettrennen, Fangspiele und viele fröhliche Momente. Die Lehrkräfte begleiteten das Geschehen aufmerksam und wagten sich teils selbst aufs Eis – sehr zur Freude der Klasse.
Nach knapp drei Stunden intensiven Eislaufens waren rote Wangen, müde Beine und breites Grinsen überall sichtbar. Beim Verlassen der Bahn waren sich alle einig: Der Ausflug war ein voller Erfolg. Für viele Schülerinnen und Schüler war dieser Tag ein besonderes Highlight des Winters – und vielleicht sogar der Beginn einer neuen Leidenschaft für das Eislaufen.

Martin Niedermeier

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